Am Samstag um 12:02 Uhr ging ein Notruf bei der Tölzer Hütte ein. Eine 49-jährige Frau aus Grasbrunn war auf dem Weg zur Benediktenwand und kam an einer felsigen und ausgesetzten Stelle nicht mehr vor und zurück. Der Notruf wurde an die Bergwacht weitergeleitet. Zwei münchner Bergwachtler von der nahegelgenen Latschenkopfhütte und zwei Lenggrieser Bergwachtler machten sich auf den Weg zu der Frau. Zu viert und unter psychologischer Betreuung brachten sie die Frau, die an einer akuten Belastungsstörung litt, wieder ins sichere Gelände, anschliessend wurde die Patientin mit dem Einsatzfahrzeug nach Lenggries gebracht.
Am Sonntag rückten zwei Bergwachtler zum Weltcuphang aus. Eine 77-jährige Frau aus Germering hatte sich eine Sprunggelenksfraktur zugezogen. Als sie am Einsatzort ankamen wurde klar dass hier ein Notarzt erforderlich ist, worauf sie den Bergwachtarzt anforderten. Zusammen mit dem Arzt wurde eine Schmerztherapie eingeleitet und der Fuß wieder in seine ursprüngliche und natürliche Stellung zurückgebracht. Anschliessend wurde der Fuß geschient und die Patientin ins Tal gebracht, wo sie dem Rettungsdienst übergeben wurde. Während diesem Einsatz war eine zweite Mannschaft ebenfalls im Bereich des vorderen Braunecks im Einsatz. Ein junger Bursche aus Geretsried war gestürzt und hatte sich eine Gesichtsverletzung zugezogen. Nach der med. Erstversorgung wurde er mit dem zweiten Einsatzfahrzeug ins Tal gebracht und ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben, der den Patienten in die Asklepius Stadtklinik brachte.
Um 18:15 Uhr wurden die Bergretter nochmal zum Garland gerufen. Eine 36-jährige Frau war beim Abstieg nach Lenggries gestürzt und hatte sich das Sprunggelenk, und Schien- bzw. Wadenbein gebrochen. Nachdem die Frakturen geschient und die Schmerzen nicht so groß waren, wurde die Frau mit dem Einsatzfahrzeug nach Lenggries gebracht, wo sie dem Rettungsdienst übergeben wurde.
Am Montag verschwand ein Gleitschirmflieger nach dem Start vom Brauneck in den Bäumen. Passanten informierten daraufhin die Rettungsleitstelle, die die Bergwacht Lenggries und einen Rettungshubschrauber alarmierten. Der SAR Hubschrauber landete in Lenggries und flog mit dem Einsatzleiter zum Unglücksort. Nach kurzem Suchflug meldete sich der Unglückspilot bei den Rettungskräften und gab an dass er keine Hilfe benötigt. Daraufhin wurde der Einsatz abgebrochen. Etwa 20 Minuten Später kam ein weiterer Notruf, ein anderer Gleitschirmflieger mußte seinen Start abbrechen und landete unsanft im Steilgelände. Dabei zog er sich eine Knieverletzung zu. Ein zufällig anwesender Rettungssanitäter leistete erste Hilfe, bis ein Bergwachtmann mit dem Einsatzfahrzeug eintraf. Nachdem der Fuß geschient war, wurde der Gleitschirmpilot mit dem Einsatzfahrzeug nach Lenggries gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Der brachte den 33-jährigen Bichler nach Bad Tölz in die Asklepius Stadtklinik.
Bereits am Donnerstag wurde die Bergwacht Lenggries zum Garland gerufen. Eine 19-jährige Frau aus Wackersberg stürzte beim Abstieg vom Brauneck und zog sich eine Sprunggelenksfraktur zu. Bis zum Eintreffen der Bergwacht half ihr ein weiterer Wanderer, der ebenfalls beim Abstieg nach Lenggries war, wieder rauf in Richtung Bergstation von der Brauneck-Bergbahn. Als die Rettungskräfte im Einsatzgebiet eintrafen, war die 19-jährige an der
Bergwachthütte. Dort wurde die Erstversorgung durchgeführt und nach der Schienung wurde die junge Frau nach Lenggries zu einem Arzt gebracht.