10.05.2012 - 33 jähriger Mann aus Bergnot gerettet
Am Mittwoch um 11:15 Uhr wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Lenggries über einen Fahrzeugbrand zischen Reiserlift und Denkalm alarmiert. Die Feuerwehren aus Lenggries und Gaissach rückten zu dem Brand aus und als medizinische Absicherung wurden die Bergwachten aus Lenggries und Tölz angefordert. Zum Brandherd fuhr zu den Feuerwehren aber nur der Einsatzleiter und die Mannschaften blieben im Tal auf Bereitschaft.
Um 17:30 Uhr wurden wir per Telefon von einer Hüttenwirtin am Brauneck informiert, dass ein Hausgast von einer Bergtour noch nicht zurückgekehrt ist. Als wir den 33 Jährigen auf dem Handy anriefen teilte er mit, dass er sich heillos verstiegen hat und Hilfe benötigt. Auf dem Rückweg von der Benediktenwand über die Achselköpfe wollte er dem tiefen Schnee, der noch in den Nordseiten liegt ausweichen und kam auf der Südseite in steiles Absturzgelände. Ein SAR-Rettungshubschrauber der Bundeswehr wurde angefordert, der zwei Bergwachtler aufnahm und an die Einsatzstelle brachte. Dort wurde der 33-Jährige mit der Rettungswinde an Bord genommen und zur Idealhanghütte gebracht.
Anschliessend wurden die Bergwachtler noch zur Denkalm gerufen, die 77-jährige Hüttenwirtin hatte einen Kreislaufkollaps erlitten. Der Bergwachtnotarzt und ein weiterer Bergwachtler flogen mit dem SAR Hubschrauber zur Denkalm, versorgten die Hüttenwirtin und flogen sie nach
München-Großhadern. Dort verstarb die Frau zwei Tage später. Der 33-Jährige wurde währenddessen mit dem Einsatzfahrzeug der Bergwacht in die Asklepios Stadtklinik nach Bad Tölz gebracht.
Am Donnerstag wurden die Bergwachtler zu einer verunfallten Gleitschirmfliegerin auf der Nordseite des Braunecks gerufen. Die Frau wollte in unwegsamen Gelände eine Notlandung durchführen und hat sich dabei am Schienbein verletzt. Die Frau wurde medizinisch versorgt und nach Lenggries gebracht. Das BRK brachte die Frau dann ins Krankenhaus.
Bereits am Samstag waren die Einsatzkräfte am Brauneck bei einer Fußverletzung im Bereich der Quengeralm. Da ein Bergwachtler aus Lenggries für Hundeführer ein Ausbildungswochende durchführte war er schnell am Einsatzort. Da die Verletzte starke Schmerzen hatte wurde der Bergwachtnotarzt mit dem Einsatzfahrzeug zu der Verletzten gebracht ehe sie ins Tal gefahren und dem Landrettungsdienst übergeben wurde. Auch Bergwachtler von der Latschenkopfhütte waren im Einsatz.

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