Am Freitag wurde der Einsatzleiter zu einer Suche nach einer Frau alarmiert. Zu den Einsatzkräften der Bergwacht waren Alpinbeamte der Polizei, ein Polizeihubschrauber und ein speziell ausgestatetes Suchfahrzeug der Bergwacht Bayern. Um 21:00 Uhr wurde die Suche ohne Feststellung abgebrochen.
Am Samstag gerieten 16 Personen bei einer überlangen Bergtour in Bergnot. Die geführte Gruppe war körperlich für die Gratwanderung zwischen Brauneck und Benediktenwand nicht gewappnet und konnte aufgrund der Erschöpfung und eintretenden Dunkelheit den Abstieg ins Tal bewältigen. Die Bergwacht brachte die Gruppe wieder sicher ins Tal zurück.
Am Sonntag waren drei Einsätze gleichzeitig. Ein Gleitschirmflieger kam über dem Brauneckgipfel wegen Turbulenzen in einen unbeherrschbaren Flugzustand und drohte abzustürzen. Der routinierte Pilot löste deshalb sein Rettungsgerät aus und führte im Gipfelbereich eine Notlandung durch. Dabei verletzte er sich an der Schulter leicht. Die Bergwacht brachte den Piloten nach Wegscheid, wo er sich in ärztl. Behandlung  begab. Gleichzeitig rutschte ein Bergwanderer 150m vom Grat zum Latschenkopf ab. Der Bergwanderer wurde von der Bergwacht Latschenkopf medizinisch versorgt, zur Idealhanghütte gebracht und mit einem weiteren Verletzten -der schon von der Bergwacht versorgt war- nach Lenggries ins Tal gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.
Am Montag rückte die Bergwacht Lenggries zweimal aus. Gegen mittag ein Bergwanderer an der Stie-Alm mit einer Sprunggelenksverletzung von einem Bergwachtnotarzt versorgt und mit dem Einsatzfahrzeug nach Lenggries gebracht. Am Nachmittag war ein Bergradler am Brauneck gestürzt und hatte sich dabei mulible Prellungen und Schürfwunden zugezogen. Die Bergwachtler versorgten den Bergradler und brachten ihn nach Lenggries wo er vom Rettungsdienst -wie auch der Bergwanderer zuvor- ins Krankenhaus nach Tölz gebracht wurde.